Bittschriftenlinde 4.0 - Onlinepetitionen direkt von Königs Linde aus

19.09.2016 | Potsdam

Copyright CDU-Fraktion Landtag Brandenburg/ Franziska RodeHeute Mittag haben am Otto-Braun-Platz in Potsdam der Oberbürgermeister der Stadt Jann Jakobs und die Landtagspräsidentin Britta Stark gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses Henryk Wichmann, ein Hinweisschild mit QR-Code für Onlinepetitionen an der sogenannten "Bittschriftenlinde" enthüllt.

Anlass ist die erstmalig stattfindende Tagung der Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzender der Petitionsausschüsse des Bundes und der Länder.

"Als erster Gastgeber dieser Tagung aller Petitionsausschüsse Deutschlands, freue ich mich, dass wir die alte Tradition der Bittschriften nun in ein neues Zeitalter begleiten können" sagte der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Henryk Wichmann. "Ab heute gibt es eine neue weitere Möglichkeit online Petitionen direkt an den Petitionsausschuss auf den Weg zu bringen" so Wichmann weiter.

Hintergrund

Ihren Namen "Bittschriftenlinde" hat die Letzte, der im 19. Jahrhundert, zu Zeiten der Großen Kürfürsten gepflanzten Kaiserlinden von den Bittschriften, die dort an die Preußischen Könige übergeben wurden. Vor allem Friedrich der Große, der diese Linde von seinem Arbeitszimmer im Schloss gut einsehen konnte, ließ sich die an der Linde angehefteten Bittbriefe bringen. Sie symbolisierten den direkten Kontakt zwischen Bürgern und König.


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