CDU-Abgeordnete im Gespräch

04.04.2016 | Gransee

Zum ersten Mal im Doppelpack daher kamen am Montag die CDU-Abgeordneten Henryk Wichmann und Uwe Feiler. In ihrem gemeinsamen Büro in Gransee empfingen sie Gäste aus der Region und standen für Probleme Rede und Antwort.

Zum ersten Mal begrüßten die CDU-Abgeordneten Uwe Feiler (Bundestag) und Henryk Wichmann (Landtag) Einwohner der Region zu einer gemeinsamen Sprechstunde. So wurden unter anderem Fragen zum avisierten Ausbau des Griebener Weges in Teschendorf gestellt. Von der Bürgerinitiative „Leben am Griebener Weg“ wird befürchtet, dass das Verkehrsaufkommen durch den Anschluss zur geplanten Umleitung der Bundesstraße 96 so hoch wird, dass sich der Lärm enorm verstärke. „Die Prognosen besagen, dass dort 5000 Fahrzeuge täglich durchfahren. Das wäre Wahnsinn“, so Uwe Feiler. Er erachtet es als wichtig, die Menschen auch erst einmal zu beruhigen. Gedanken machten sich Himmelpforter Einwohner um den Ausbau des Mühlenfließes, der laut Henry Wichmann aber den Tourismus zu wenig berücksichtige. „Da wurde nach Schema F geplant.“ Andere Fragen betraf die Rentenanpassung West-Ost, das Jobcenter und das Sozialamt.

„Wir machen diese Sprechstunde gemeinsam, weil nicht jeder von uns für alle Themen zuständig ist; für manche hat das Land den Hut auf, für manche der Bund. So teilen wir uns das“, sagt Henryk Wichmann. Die Fragen, die gestellt werden, würden mitunter mehrere Ebenen betreffen. Aus seiner Erfahrung kann Wichmann sagen, dass er bei so mancher Sprechstunde nicht auskunftsfähig war, weil es Bundesthemen waren. Uwe Feiler hält die „Doppelsprechstunde“ für eine sinnvolle Geschichte. Bund, Land, Kreis und Kommune – jede Ebene werde tangiert. „Ich verfahre auf ähnliche Weise auch in anderen Regionen, bin dort ebenso mit Landtagsabgeordneten in der Sprechstunde.“ So sitzt zum Beispiel in Oranienburg Frank Bommert mit dabei, im Havelland Barbara Richstein. Am Montag in Gransee wurde zu einem Thema auch der Kreistagsabgeordnete und Fürstenberger Stadtverordnete Olaf Bechert hinzugezogen.

Beide Politiker betonen unisono: „Wir wollen in Zukunft weiterhin gemeinsame Sprechstunden anbieten.“

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Allgemeinen.

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