Hoppenrader Stallbau im Landtag

24.05.2016 | Hoppenrade

Die Agrar GmbH Großmutz plant in Hoppenrade den Bau eines neuen Kuhstalls, der an den bereits vorhandenen am Ortsrand angebaut werden soll. 336 Milchkühe und 214 Jungrinder sollen dort unterkommen. Die Bürgerinitiative (BI) Hoppenrade hatte gegen den Bau mobil gemacht, weil er aus ihrer Sicht zu nah an die Wohnbebauung heranreicht. Die Bedenken sehen die Mitglieder der BI nun auch durch die Antworten auf die Kleine Anfrage im brandenburgischen Landtag bestätigt. Die CDU-Politiker Dierk Hohmeyer und Henryk Wichmann hatten auf Anregung der BI die Fragen gestellt. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat geantwortet. Demnach ist das Vorhaben aus immissionsschutzrechtlicher Sicht nicht genehmigungsfähig, heißt es.

Ob die Agrar GmbH Großmutz nun auf den Bau des Stall verzichtet, wie einige Mitglieder der BI vermuten, ist ungewiss. Agrar-Geschäftführer Erhard Hinz will sich noch nicht festlegen. "Bislang habe ich den Bauantrag noch nicht zurückgezogen", stellt er klar.

Kreissprecher Ronny Wappler weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass eine Entscheidung der Behörde ausstehe. "Der Kreis hat noch mehrere Gutachten angefordert. Erst wenn die vorliegen und ausgewertet sind, wird es eine Entscheidung geben", so der Pressesprecher.

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Oderzeitung.

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