Zehdenicker feiern sich und 800 Jahre ihrer Stadt

25.06.2016 | Zehdenick

Tausende Menschen haben am Sonnabend in Zehdenick die urkundliche Ersterwähnung ihrer Stadt gefeiert. Und das bei Temperaturen über 35 Grad im Schatten. Höhepunkt war der Festumzug, bei dem mehr als 900 Mitwirkende die Geschichte des Ortes in 65 Bildern gestaltet haben.
Nicht nur Zehdenicker sondern auch zahlreiche Gäste schlüpften in historische Kostüme, um die Themen darzustellen. Angeführt wurde der Tross von einem Spielmannszug und Fahnenschwenkern. Ihnen folgte die Prominenz: Bürgermeister Arno Dahlenburg und Vertreter der politischen Parteien.

Der Festumzug war chronologisch konzipiert und erfasste die Zeit von der ersten urkundlichen Erwähnung vor 800 Jahren bis zur Gegenwart. Zahlreiche Vereine und Firmen aus der Region präsentierten sich auf einem Wagen oder zu Fuß. Die Gransee-Zeitung zeigte sich mit einer Druckmaschine von 1856 - einem so genannten Boston-Tiegel - und verteilte ein Extrablatt "800 Jahre Zehdenick". Mehrere Tausend Besucher säumten die Straßen und bejubelten und beklatschten die Akteure.

Später donnerten Kanonenschüsse durch die Luft, als die Schlacht der Preußen gegen die Franzosen vom 26. Oktober 1806 nachgestellt wurde.

Ein Bühnenprogramm, das vor allem von den Zehdenickern selbst gestaltet wurde, unterhielt die zahlreichen Gäste. Besonderer Höhepunkt des Freitagabends war der Auftritt der Hochseilartistentruppe "Geschwister Weisheit" aus Gotha. Den Samstagabend beschloss das Konzert der Münchener Freiheit.

 

Hier kommen Sie zur Bildergalerie.

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Oderzeitung.

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