Debatte über die Hilfe von Britta Müller

08.03.2017 | Marienwerder

Die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller widerspricht der Kritik der Marienwerderaner Bürgerinititaive, sie hätte sich nicht für das Thema Werbellinkanal eingesetzt. "Man kann doch auch leise arbeiten, das habe ich getan. Ich war im Hintergrund beim Barnimer Landrat Bodo Ihrke aktiv und habe bei Minister Jörg Vogelsänger nachgefragt", sagte sie im Beisein des Ministers. Vogelsänger bestätigte darauf, Britta Müller habe als einzige Landtagsabgeordnete bei ihm nachgefragt.

Dietmar Reins von der Bürgerinitiative hatte im Namen seiner Mitstreiter beklagt, die Landtagsabgeordnete habe sich zu keinem Zeitpunkt bei den Initiatoren der Initiative gemeldet beziehungsweise auf Anschreiben geantwortet. "Wirhaben wirklich viel unternommen, meine Mitstreiter werden das bestätigen. Wir hätten uns über einen Anruf oder eine andere Reaktion der Landtagsabgeordneten gefreut." Wie Reins sagte, werde er weiterhin daran arbeiten, einen runden Tisch zu organisieren, bei dem die Probleme der Kanalsanierung auf den Tisch kommen sollen. Der CDU-Landtagsabgeordneter Henryk Wichmann hatte zugesagt, sich im Petitionsausschuss des Landtages mit dem Thema befassen zu wollen. Minister Vogelsänger sagte erneut zu, der sanierte Werbellinkanal werde vom Land als Gewässer 1. Ordnung vom Land übernommen. Das erspare der Gemeinde jährlich Unterhaltskosten von 80 000 Euro. Auch werde das Landesumweltamt die Sanierung fachlich begleiten.
 

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Oderzeitung.

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