Großes Staunen im Brauhaus

11.09.2017 | Himmelpfort

Viele hundert Besucher haben sich am Tag des offenen Denkmals am ehemaligen Zisterzienser Brauhaus in Himmelpfort eingefunden. Und sie staunten nicht schlecht. Erstmals seit dem Beginn der Sicherungsarbeiten an dem im August 2010 durch Brandstiftung zerstörten Gebäude konnte die Baustelle ohne Gerüst besichtigt werden.


Erst wenige Tage zuvor war ein Teil des Daches montiert worden, das den Giebel stützt. Dieses Dach soll in den nächsten Jahren erweitert werden, bis es wieder das gesamte Gebäude überdeckt. "Wir werden hier noch einige Jahre eine Baustelle haben, aber der Anfang ist gemacht, und er ist gut geworden", sagte Arno Sommer, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort.

Die Bürgerstiftung hatte zum Richtfest mit Bratwurst, Wildschwein vom Grill und Freibier geladen. Das schöne Wetter tat ein Übriges, und so kamen im Laufe des Tages viele interessierte Besucher.

Am Nachmittag besichtigte Dr. Ulrike Gutheil das Brauhaus. Die Staatssekretärin aus dem brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur wurde von Landeskonservator Dr. Thomas Drachenberg begleitet. Beide zeigten sich sehr angetan vom bisher schon Erreichten und sagten der Bürgerstiftung auch für die kommenden Jahr ihre Unterstützung zu. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann, Fürstenberg Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) und einige Stadtverordnete aus Fürstenberg haben die aufgeräumte Ruine besucht.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte das Brauhaus in Himmelpfort ausgewählt, um an diesem Tag zu zeigen, was die Einrichtungen des Denkmalschutzes in Deutschland für historische Stätten und Bauwerke leisten. Die Besucher nahmen viele Informationsbroschüren mit und ließen so manchen Euro in den Spendentopf für das Himmelpforter Brauhaus fallen.
 

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Oderzeitung.

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