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Im Gespräch mit Eltern und Erziehern

12.02.2010 | Schwedt

Am Freitag, den 12.02.2010 waren die CDU Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann und Henryk Wichmann zu Gast in der Schwedter Kindertagesstätte „Schnatterenten“. Die Einrichtung ist eine von insgesamt Dreien des Vereins „Leg los – werd groß e.V.“
Ende 2002 gründete sich der Verein mit dem Ziel einer Minikinderbetreuungs-Einrichtung, die sich an der Arbeitszeit der Eltern und an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.

„Die Kita „Schnatterenten“ ist eine so genannte „24-Stunden-Kita“ das heißt nicht, dass die Kinder 24 Stunden in der Einrichtung sind. Wir kümmern uns um die Kinder, deren Eltern unter anderem in Schichtarbeit arbeiten.“, sagte Petra Helsing, Leiterin der Kindertagesstätte.
Die Eltern sind sehr dankbar über das fast einzigartige Angebot in Uckermark das zeigt auch die lange Warteliste. Für die bevorstehende Überarbeitung des Brandenburger Kitagesetzen wünschen sich die Erzieherinnen und Eltern von den Abgeordneten, dass die Regelung der „24-Stunden-Kita“ detaillierter im Gesetz geregelt ist und die finanzielle Belastung der Eltern abgemindert wird.

Zum Ende des Gespräches äußerte sich der bildungspolitische Sprecher Gordon Hoffmann, wie folgt: "Die Politik muss die Lebenswirklichkeit der Menschen anerkennen. Qualifizierte Kinderbetreuung wie in der Kita "Schnatterenten", die sich mit ihren Betreuungszeiten am Bedarf der Eltern orientiert, müssen die notwendige Unterstützung erfahren."

Auch Henryk Wichmann steht voll und ganz hinter dem Konzept der Kita:
„Es gibt viele Kritiker der 24-Stunden-Kita, die sogar von Kindeswohlgefährdung in diesen Einrichtungen reden. Ich denke, dass eine Kindeswohlgefährdung ohne die 24-Stunden-Kita durchaus hoher ist. Einer Alleinerziehenden Mutter, deren Verwandten nicht um die Ecke wohnen und die in Schichtarbeit arbeitet, der würde ohne dieses Angebot nur die Arbeitslosigkeit zur Alternative stehen.“


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