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Schutz für junge Verbraucher muss verbessert werden

21.01.2010 | Potsdam - Konzept für jugendgerechte Verbraucherbildung im Internet

Die CDU-Fraktion bringt mit ihrem Antrag das Thema Verbraucherschutz für Jugendliche in den Landtag. Dazu erklärt der Sprecher für Verbraucherschutz der CDU - Fraktion im Landtag Brandenburg, Henryk Wichmann: "Das Internet entwickelt sich zunehmend zu dem wichtigsten Medium für die Verbraucher, nicht nur zur Informations- und Wissensgewinnung, sondern auch als Ort für den Abschluss von Kauf- und Dienstleistungsverträgen verschiedenster Art. Betrug der Onlineumsatz in Deutschland für Waren und Dienstleistungen im Jahr 2000 noch ca. 1 Mrd. EUR waren es im Jahr 2009 schon 21,9 Mrd. EUR. Von allen Altersgruppen ist die Gruppe der jugendlichen Verbraucher, also der 14 bis 19 Jährigen, mit 93,6 % die Gruppe mit dem höchsten Anteil an Onlinenutzern. Allerdings bestehen auch potentielle Gefahren und es wäre daher aus Sicht der CDU - Fraktion wichtig, dass die jungen Verbraucher davor besser geschützt werden."

"Die CDU - Fraktion fordert deshalb die Landesregierung in einem Antrag auf, dem Landtag bis zum Ende des II. Quartals 2010 ein Konzept vorzulegen, wie jugendgerechte Verbraucherinformationen und eine jugendgerechte Aufklärung in Verbraucherfragen im Internet bereitgestellt werden können. Dabei soll sicher gestellt werden, dass die Fragen und Probleme der Jugendlichen im Umgang mit dem Internet altersgerecht beantwortet werden.

Henryk Wichmann: „Ich denke, es ist an der Zeit die Verbraucherbildung im Land Brandenburg zu stärken und insbesondere auch auf die jugendlichen Verbraucher stärker einzugehen. Zwar gibt es lobenswerte Initiativen an einzelnen Schulen, aber es erscheint sinnvoll, gerade das Internet für die Verbraucherbildung stärker zu nutzen. Das Land Nordrhein - Westfalen macht es uns erfolgreich vor. Wer als junger Verbraucher Opfer unseriöser Kostenfallen im Internet wird, muss auch im Internet Informationen über seine Rechte und Handlungsmöglichkeiten vorfinden."

Wichmann weiter: „Für die Zielgruppe der jungen Verbraucher und Ihrer Eltern gibt es derzeit leider kein ausreichendes Informationsangebot von Seiten der Verbraucherzentrale. Das sollte sich zügig ändern, zumal der finanzielle Mitteleinsatz für ein solches Internetangebot sehr überschaubar wäre."


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