Presse 2010

Uckermark nach gescheiterter Direktwahl des Landrates gespalten

Prenzlau | 15.03.2010

 

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Henryk Wichmann, MdL:

"Die Uckermärker konnten sich auch beim zweiten Wahlgang trotz ausreichender Wahlbeteiligung nicht für einen neuen Landrat entscheiden. Auch wenn deutlich mehr Bürger zur Wahl gegangen als in den anderen Landkreisen, in denen im Januar erstmals die Direktwahl durchgeführt wurde, konnte keiner der Bewerber eine deutliche Mehrheit erringen und damit die Wahl für sich entscheiden. Was sich schon nach dem ersten Wahlgang abzeichnete, hat sich nun auch im zweiten Wahlgang bestätigt, die Uckermark ist gespalten in Regionen. Als Kreispolitiker stimmt mich dieses Ergebnis der Direktwahl sehr nachdenklich.

Die Uckermark braucht jetzt möglichst rasch eine neue Verwaltungsspitze, denn der Kreisverwaltung fehlt schon seit Monaten die politische Führung. Nach der erfolglos durchgeführten Direktwahl wird nun der Kreistag nach sorgfältiger Abwägung eine Entscheidung zum Wohle des Landkreises Uckermark zu treffen haben.

Die Mitglieder meiner Fraktion sind sich der besonderen Verantwortung bewusst und werden auf ein transparentes und faires Auswahlverfahren drängen. Allerdings gelten für die Wahl des Landrates im Kreistag andere Auswahlkriterien und die Stelle des Landrates ist nun deutschlandweit auszuschreiben."

 


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