Presse 2011

Landkreis gedachte in Gransee der Opfer von Krieg und Gewalt

14.11.2011 | Märkische Allgemeine

Zur Erinnerung an die Schrecken des Krieges und zur Bewahrung von Werten wie die Unversehrtheit des Lebens und die Menschenwürde hat das Mitglied des Landtages, Henryk Wichmann (CDU), aufgerufen. Während der zentralen Gedenkveranstaltung des Landkreises an der Kriegsgräberstätte des Friedhofes Gransee sagte er gestern anlässlich des Volkstrauertages: „Auch wenn das Ende des Zweiten Weltkrieges schon 66 Jahre zurück liegt, ist der heutige Tag für die Überlebenden und Hinterbliebenen ein Tag der Trauer und sollte vor allem für uns Jüngere ein Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden sein.“ Es sei die Aufgabe der heutigen Generationen, an die Schrecken von Krieg und Gewalt zu erinnern.

„Auch deutsche Soldaten sind in den letzten Jahren wieder im Krieg gewesen, und nicht wenige von ihnen wurden dabei verletzt oder gar getötet“, sagte Henryk Wichmann. Er sei froh darüber, dass die Bundesregierung diese Männer und Frauen endlich wieder aus Afghanistan heim hole und hoffe, dass ihr militärischer Einsatz bleibende Früchte für Frieden und stabilere politische Verhältnisse in Afghanistan trage. „Wir alle haben ihnen dafür unseren Respekt zu erweisen, denn sie haben dort viel riskiert.“ Diese Ereignisse würden aber auch verdeutlichen, dass der Volkstrauertag ein sehr aktueller Gedenktag ist, der auch in Zukunft notwendig sei.

Eingebettet war die Rede des Landtagsabgeordneten in musikalische Beiträge von Mitgliedern der Kreismusikschule. Unmittelbar nach der Kranzniederlegung intonierten sie „Ich hat’ einen Kameraden“. Den Opfern der Weltkriege zum Gedenken trug Maxi Scharlibbe von der Granseer Siemensoberschule das Gedicht „Gewalt und immer wieder Gewalt“ von Annegret Kroneberg vor.

Geistliche Worte sprach der evangelische Pfarrer Heinz-Dieter Schmidtke und lud zum Gebet für die Millionen Opfer ein. An Gott gerichtet sagte er: „Lass uns miteinander nach Wegen zum Frieden suchen.“ Die Friedensdekaden hätten ihren Platz in der Gesellschaft gefunden.


 

Den vollständigen Artikel können Sie ebenfalls in der Märkischen Allgemeinen lesen.

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