Volksbegehren gegen Massentierhaltung

15.01.2016 | Potsdam

Der Ver­brau­cher­schutz­po­li­ti­sche Spre­cher und stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU-Frak­ti­on, Hen­ryk Wich­mann, be­grü­ßt das grund­sätz­li­che An­lie­gen des Volks­be­geh­rens, mit dem sich das Par­la­ment nun in­ten­siv be­schäf­ti­gen müsse:

„Mit der Un­ter­schrift des Volks­be­geh­rens haben über 100.000 Ver­brau­cher ihr kla­res In­ter­es­se an einer ge­sun­den Er­näh­rung zum Aus­druck ge­bracht. Diese grund­le­gen­de For­de­rung ist nach­voll­zieh­bar und wir müs­sen ge­mein­sam mit Ver­brau­chern und Land­wir­ten be­spre­chen, wie wir die­sem An­spruch ge­recht wer­den kön­nen. Es liegt aber auch in der Ver­ant­wor­tung der In­itia­to­ren, nicht pau­schal alles über einen Kamm zu sche­ren und die ge­sam­te land­wirt­schaft­li­che Tier­hal­tung an den Pran­ger zu stel­len.

Das Par­la­ment wird sich in­ten­siv mit dem zwei­ten er­folg­rei­chen Volks­be­geh­ren in der Ge­schich­te des Lan­des Bran­den­burg be­schäf­ti­gen und die Ar­gu­men­te er­neut ab­wä­gen. Dabei ist für uns auf­grund an­de­rer Er­fah­run­gen klar, dass es ins­be­son­de­re auf einen ehr­li­chen Um­gang von SPD und Linke mit dem Volks­be­geh­ren an­kommt.

Wie auch schon bei der De­bat­te um die Volks­in­itia­ti­ve zur Mas­sen­tier­hal­tung wird sich die Union mit ei­ge­nen Vor­schlä­gen ein­brin­gen, wie sich das An­lie­gen von In­itia­to­ren und Un­ter­zeich­nern um­set­zen las­sen kann.“

www.cdu-fraktion-brandenburg.de/

 

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Allgemeinen.

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