Förderung für Brauhaus

03.05.2018 | Himmelpfort

Der Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann (CDU) war der Überbringer der guten Nachricht: Das Land Brandenburg wolle den Wiederaufbau des Brauhauses weiter unterstützen. Es geht dabei um 183 000 Euro, dazu kommt der Eigenanteil der Bürgerstiftung, die auf Spenden und Förderungen aus anderen Töpfen angewiesen ist.
Das Brauhaus Himmelpfort erhält umfangreiche Förderung des Landes Brandenburg. Das erklärte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Wahlkreisabgeordnete Henryk Wichmann am Freitag. „Die Staatssekretärin im Kulturministerium Brandenburg, Ulrike Gutheil, hat mich am Donnerstag über die Entscheidung des Kulturministeriums zur weiteren Förderung des Brauhauses in Himmelpfort informiert“, so Henryk Wichmann in einer Pressemitteilung. Demnach sollen noch im Jahr 2018 sowohl notwendige Sanierungsarbeiten am Gebäude als auch das Wetterschutzdach mit Fördermitteln des Landes unterstützt werden. Weiterhin sei das Ministerium mit dem Landesdenkmalamt übereingekommen, dass darüber hinaus eine solide Finanzierungsbasis für die künftigen Sanierungsarbeiten in den folgenden Jahren erarbeitet werden soll.


Bedeutendes Denkmal wird erhalten

„Ich freue mich als direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter des Landtages sehr über die gute Nachricht für Himmelpfort und unsere Region. Mit diesen Fördermitteln wird nicht nur ein bedeutendes Baudenkmal aus dem Mittelalter erhalten und saniert, sondern auch ein besonderer Ort für Kultur und Veranstaltungen geschaffen, der weit über die Region hinaus ausstrahlen wird“, so Henryk Wichmann.

„Wir müssen natürlich unseren Eigenbeitrag leisten, damit die Förderung kommt“, sagt Arno Sommer Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort, die sich den Erhalt des Brauhauses auf die Fahnen geschrieben hat. „Wir bemühen uns, das Geld zusammenzubekommen.“ Insgesamt geht es in diesem Jahr um 183 000 Euro, die das Land zur Verfügung stellen will, und 90 000 Euro, die die Stiftung beitragen muss. Die Kreistagsfraktionen der CDU und SPD hätten bereits signalisiert, das Projekt zu unterstützen, der Kreistag muss am 16. Mai darüber befinden.


Zuerst der Giebel, dann die Mauerkrone

Wenn das Geld fließt, solle zunächst der Giebel und danach die Mauerkrone saniert werden, so Arno Sommer. Schließlich müsse das Dach weiter saniert werden. Vermutlich würden die Mittel dieses Jahres ausreichen, um mindestens die Hälfte des Daches zu sanieren.

Henryk Wichmann: „Ich bedanke mich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Staatssekretärin Gutheil. Sie hat meinen Vorschlag, das Wetterschutzdach aus Lottomitteln zu fördern, sofort aufgegriffen und sich zeitnah und zuverlässig, um die weiteren Schritte gekümmert.

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Allgemeinen.

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